"Publizistik" - gesammelte Artikel


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"Publizistik" - gesammelte Artikel

Artikel-Nr.: 1111
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Einige publzistische Artikel und Gedichte zum Alltag Deutschlands in Jahren 2007 – 2011 (aus meinem politischen Tagebuch), meine Zeitungsartikel über Russlanddeutsche, Auszüge aus meinem Roman "Der Zug fährt ab" über sowjetische Gesellschaft, wie sie war; über Sibirien und Sibirier, über die Philosophie und Ungereimtheiten des XX. Jahrhunderts und mehr:

"Was sind das aber für Personen? Nach welchen Kriterien sollen wir sie auseinander halten und wählen? Wen von den Gesichtslosen oder – vielleicht doch – was sollen wir wählen? Ich versuche hier diese Personen sowie ihre Parteien und die ihnen fehlenden Visionen zu analysieren, um diese Fragen so kurz vor der Wahl wenigstens für mich selbst zu beantworten.

Was ist überhaupt eine Persönlichkeit? Eine Persönlichkeit ist ein Individuum, also derjenige, der sich von allen anderen unterscheidet. Obwohl alle Menschen in allgemeinem die Denkfähigkeit aufweisen, wenn sie auch nicht jeder und nicht immer benutzt, ist das Produkt des Denkens, die eigenen Gedanken – insbesondere die an die grundlegenden, zeit- und raumlos ewigen Fragen der Menschheit wie „Sein oder nicht sein?“, die man auch als philosophische bezeichnet, – immer individuell. Manche behaupten sogar, dass wir den gesamten menschlichen Fortschritt auch geschichtlich gesehen nur fünf Prozent der Menschheit – den Intellektuellen nämlich – zu verdanken haben.

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Es gibt eine ganze Reihe von logisch unanfechtbaren Rückschlüssen, die diesen Gedanken über einen womöglich von der Al-Kaida geplanten, aber ganz bestimmt von ihr finanzierten Terroranschlag zuzulassen. Dass zu dem Vollstrecker dieses Anschlags ein Niemand namens Murat Kurnaz alias Käpt'n Black Bart wurde, ist eher ein Zufall, der sich für die Al-Kaida nach der Entlassung von Kurnaz aus Guantanamo ergab und von ihr benutzt wurde.

Ich persönlich fühle mich von Kurnaz und Medien für dumm verkauft, wenn ich die ganze Geschichte von diesem "armen Opfer" so aufgetischt bekomme, wie sie immer noch aufgetischt wird. Deswegen konstruiere ich für mich und für meine Leser, wenn sie es möchten, eine andere Geschichte, die viel realistische wirkt und auf denselben, aber anders – nach der Logik eben – interpretierten Tatsachen basiert.

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Jetzt wird es pharisäisch über Werte, über Ehrfurcht der Muslime wie auch der Christen vor dem Tod und vor den Toten, über die Rachezüge der durch diese von deutschen Medien veröffentlichen Fotos gekränkten muslimischen Terroristen gequatscht und bereits nach entsprechenden Strafparagraphen für die Totenruhestörung gesucht.

Was die Werte betrifft, kann ich gerne eine deutsche – also christliche – Internetseite empfehlen, wo der Handel mit Totenköpfen betrieben wird, und alle Werte in Euro aufgelistet sind, und wo der Totenschädel-Aschenbecher einen besonderen Wert für mich hat.

Abgesehen von Werten, die man selbst erst dann nachvollziehen kann, wenn man selbst mindestens eine Woche lang im Afghanistan auf die Patrouille fährt, hat alles andere Gequatsche gar keinen Grund. Noch vor der geplanten Untersuchung steht denselben Medienberichten nach fest, dass deutsche Soldaten keinen Friedhof geschändet hatten und keine Totenruhestörung begangen.

Irgendein Friedhof – höchstwahrscheinlich von sowjetischen Soldaten, wenn man die Ehrfurcht der Muslime eben vor ihren und nicht vor den anderen und besonders feindlichen Toten berücksichtigt – wurde von den afghanischen Muslimen selbst geplündert und geschändet, indem sie ihn zu Lehmgrube gemacht hatten. Nach so eine Lehmförderung für ihre Hütten hinterließen sie einen Haufen Gebeinsmüll als „Gestein“.

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Die Leistung hat ja ihre Spitzen,

Die Tiefen kommen denen nach...

Aber Gesellschaft hält sich wach -

Der "Nichts-zu-Tuer" wird bespitzelt!

 

"Was? Fällt nichts ein? Das ist ein Jammer!

Wie wär's mitm Ein-Euro-Job?"

Der Schöpfer meint: "Ich bin erschöpft!.."

Und kriegt von Hartz gesetzten Hammer!.."

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