"Dilatometrie von Formgedächtnislegierungen"


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"Dilatometrie von Formgedächtnislegierungen"

Artikel-Nr.: 2011
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Theoretische und experimentelle Grundlageforschung der Dilatation von Formgedächtnislegierungen im Temperaturbereich der spannungsfreien martensitischen Hin- und Rückumwandlungen.

Kurzfassung: Drei Sorten von Formgedächtnislegierungen (FGL) - Einkristalle Cu-Al-X (X=Zn, Mn, Ni) und MnCu sowie TiNi-Polykristalle - sind im Temperaturbereichen der martensitischen Umwandlungen dilatometrisch untersucht worden.

Mechanismen der spontanen Probenverformung bei spannungsfreien martensitischen Umwandlungen werden analysiert. Aufgrund dieser Analyse ist der Akkommodationsgrad eingeführt und sind seine Werte für alle untersuchten Proben berechnet worden, welche im Bereich von 75% bis zu über 99% liegen.

Die Zusammenhänge zwischen der thermischen Ausdehnung von Memory-Legierungen und den physikalischen (Elastizitätmodul), thermodynamischen (Entropie) und kristallographischen (Schubsystem) Charakteristiken von Memory-Legierungen theoretisch behandelt und diskutiert.

Die Breite von thermischen Hystereseschleifen in Abhängigkeit von der Skanierungsrate war ebenfalls dilatometrisch untersucht worden, eine physikalische Begrenzung der Arbeitsfrequenz von FGL-Aktoren wurde dabei bestätigt und wird hier diskutiert.

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